Dan Künzler

"Verlassene Grundstücke, architektonischer Müll, Rückzugsmöglichkeiten, zurückgelassene und vergessene Gebäude- all diese Plätze betrachte ich als die „Innentaschen" einer Stadt.

Mich beschäftigen unerschlossene/ ungenutzte Orte, welche ich erforschen und mit meinen eigenen Ideen ausstatten muss, um mich selbst von kulturellen Botschaften und Stereotypen zu befreien.

Unbekannte Orte, welche durch endlose Restrukturierung und Planung umso fremder für uns werden.

Ich interessiere mich besonders für die Atmosphäre solcher Orte und betrachte mich als temporären Zivilisationsflüchtling - gerade dann werden diese Orte besonders anziehend und wertvoll für mich.

Meine momentane Arbeit handelt (symbolisch) von Grenzen, Vorgaben, Wegen und Entscheidungen.

Grenzen werden verwendet um Menschen, Identitäten oder Ideen auszuschließen – meistens jedoch hat man es selber in der Hand ob man „drinnen" oder „draußen" ist. Mit etwas Geschick, einem gesunden Niveau an Dreistigkeit und Neugier schlüpft man von drinnen nach draußen oder eben umgekehrt. Je mehr man sucht, desto mehr wird man finden."

http://insidepocketsofthecity.com/