Linnéa Kviske & Jana Sepehr

Millionen ausrangierter Autobatterien landen jährlich in Entwicklungsländern wie Ghana. Sie bestehen aus einer Plastikhülle, Schwefelsäure und Blei – einem der giftigsten Schwermetalle. Ohne Schutz für Mensch und Umwelt wird das Blei hier aus den Batterien gelöst und geschmolzen. Die Arbeiter riskieren ihr Leben für einen Rohstoff, der aus dem Ausland kommt und der fast ausschließlich exportiert wird. Für sie bedeutet die Arbeit Leben und Leiden zugleich. In Ghana haben sich Filmemacherin Linnéa Kviske und Journalistin Jana Sepehr auf die Suche nach den Akteuren im Geschäft mit dem Schwermetall gemacht – und Einblicke in seltsame Logiken dieser Arbeitswelt gewonnen.

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