Happy Vagina

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Ich habe mich als Journalistin schon mit vielen spannenden Themen beschäftigt. 1996 schrieb ich bereits für die Hamburger Morgenpost über Electro, als DJs und ihre Tracks noch gar nicht als Kunstform ernst genommen wurden. Ab 2000 verfolgte ich für PRINZ das krasse Berliner Nachtleben. „Ich arbeite ja von 8 bis um 5 Uhr – nur eben nachts“, war damals mein Motto. Später interviewte ich für BUNTE Prominente von Hugh Jackman bis Lady Gaga. Und heute? Heute beschäftige ich mich auf meinem Blog Happy Vagina mit Sexualität. Wie das kam? Manchmal findet sich im tiefsten Tal eben auch der größte Schatz. Dann kommt man als Heldin mit einer neuen Identität - und Händen voll Gold - aus dem Tal der Tränen heraus. Aber Schluss mit so viel Pathos, hier die Story: Nach der Geburt meiner Tochter mit einem Not-Kaiserschnitt war ich abgeschnitten vom Leben. Ich war abgeschnitten von meiner Lust, meiner Sexualität, aber auch meiner Lebensfreude, Kreativität, ja sogar meinem Mut und meinem Selbstvertrauen. Kurz gesagt: Ich war nicht mehr ICH. Auf der Suche nach meiner alten Identität war ich bei einer Schamanin und schlussendlich sogar beim Tantra. Das war ein Eye-Opener für mich auf vielen Ebenen. Ich habe zum ersten Mal Sexualität als etwas erlebt, das mehr ist. Ein Weg zu mir, zu mehr Lust, mehr Kreativität, mehr Lebensfreude, mehr Mut und mehr Selbstvertrauen. Eine Verbindung von Herzen, Verwurzelung und Eins-Werden mit allem. Ich ging auf eine Reise, war bei Kuschelpartys, beim Cervix-DeArmouring, habe mit Fachfrauen über weibliche Ejakulation, den Zyklus und die Hingabe gesprochen – und darüber gebloggt. Viel über die weibliche Identität gelernt (wurde so auch zur Feministin auf dem zweiten Bildungsweg ;) und dabei wurde ich ganz langsam wieder ICH. Aber! Nicht mehr meine alte Identität, sondern eine neue. Manchmal findet man im tiefsten Tal eben auch den größten Schatz.

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