Suzan Köcher

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„Moon Bordeaux“ –Does It Mean There’s Trouble On The Way?Musik mit Worten zu beschreiben ist immer eine schwere Aufgabe. Schnelle Etiketten helfen zwarweiter, aber greifen in der Regel doch zu kurz.Suzan Köchers Musik könnte man zum Beispiel psychedelisierten Folk-Rock mit einem Bein in den60ern und einem Bein im Hier und Jetzt nennen. Ihre melodieverliebten Songs klingen in etwa so, als hätte man Dusty Springfield, Serge Gainsbourg und Joni Mitchell im französischen Kellerstudio der Rolling Stones zurückgelassen, um den Soundtrack für einen erst Jahrzehnte später erscheinenden Tarantino Film zuschreiben. Ja, Suzan Köcher klingt wie aus der Zeit gefallen oder besser noch wie in einer eigenen Zeitblase schwebend. Sie verbindet das Abgründige einer Nico mit einer Wärme, die einen bei allem besungenen Unheil nie verzweifelt zurücklässt. Ihr melancholischer Gesang tönt dabei geheimnisvoll und tröstend zugleich, während ihre Songs aus ihrer ganz eigenen versponnenen Gedankenwelt so selbstverständlich emporsteigen, als wären sie schon immer da gewesen, ohne sich dabei blind in Traditionen zu verlaufen. Suzan Köchers Debüt-Album "Moon Bordeaux", das im Oktober 2017 auf Unique Records (Believe Digital/Rough Trade/Groove Attack) erscheinen wird, ist ein faszinierendes Paralleluniversum, das so real wie verträumt einen ersten Einblick in die Schaffenskraft der Sängerin, Gitarristin und Songschreiberin bietet. Getragen von ihrer wunderbar unaufgeregten Stimme, versprühen die zwölf Songs einen spröden Glanz, den man so schon lange nicht mehr gehört hat.Auch live konnte Suzan bereits auf Festivals wie u.a. dem Maifeld Derby, c/o pop, Burg Herzberg und dem Sound of the Forest überzeugen. Nachdem in der Vergangenheit bereits Shows mit Allah-Las, Wolf People, Fratellis, Scott Matthew und Okta Logue gespielt wurden, geht Suzan Köchergemeinsam mit ihrer Band im Winter auf Tour.