Viva con Agua ARTS

Die Viva con Agua Arts gGmbH reiht sich als drittes Social Business in die Viva con Agua-Familie ein. Die Gesellschafter sind VcA e.V und VCA Stiftung. 

Die Viva con Agua Arts gGmbH organisiert neben der Millerntor Gallery auch Art Room Projekte, Murals sowie limitierte Art Prints. 

Art Rooms 

Wir bringen Künstler*innen aus der Millerntor Gallery Familie und Hotels zusammen, um Zimmer zu Kunstwerken zu verwandeln, in denen man Wohnen kann. Flure können zu Mini-Gallerien umgestaltet werden und auch Aussenfassaden der Hotels können zu Kunstwerken transformiert werden. 

Murals 

Große Wände in Grau sind langweilig. Deshalb gestalten Künstler*innen der Millerntor Gallery Familie die Aussenfassaden von großen Häusern.

Limitierte Art Prints 

Die Millerntor Gallery Familien Künstler*innen gestalten zu jedem Saison- Heimspiel des FC St.Pauli die so genannten Heimspiel Prints, die signiert und handnummeriert auf 100 Stück limitierte Siebdrucke sind. In einem anderen Projekt wurden von Millerntor Gallery Familien Künstlern die Songs von Musikern wie Sportfreunde Stiller, Clueso oder Milky Chance interpretiert. Die daraus resultierenden Art Prints sind auch limitiert zu kaufen. 

Der Satzungszweck der Die Viva con Agua Arts gGmbH ist die Förderung von Kunst und Kultur, des Umweltschutzes, der Entwicklungszusammenarbeit, des Völkerverständigungsgedankens sowie die Beschaffung von Mitteln für die Verwirklichung dieses Zweckes (in dem Falle VCA e.V.). Verwirklicht werden diese Zwecke durch die Konzeption und Implementierung verschiedener Projekte im Rahmen von Kunst und Kultur, wie z.B innovative Ausstellungen und Konzerte. Ein Fokus liegt auf Kunst und Kultur fördernden Aktionen mit internationalem Kontext sowie der künstlerischen Gestaltung von privatem und öffentlichem Raum. 

Millerntor Gallery

Die Millerntor Gallery, ist ein internationales Kunst-, Musik- und Kulturfestival das von Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. und dem FC Sankt Pauli initiiert wurde und von der Viva con Agua Arts gGmbH organisiert wird. Unser gemeinsames Motto dabei lautet: „Art Creates Water“, denn wir transformieren Kunst in Wasser. Gleichzeitig inspirieren wir die Besucher*innen mittels der universellen Sprachen Kunst, Musik und Sport zu gesellschaftlichem Engagement.

Das Millerntor-Stadion wird alljährlich zu einer offenen Plattform für Dialog und Austausch, auf lokaler, internationaler und interkultureller Ebene. Kunstwerke sämtlicher Genres sowie ein vielfältiges Musik-, Kultur- und Bildungsprogramm zeigen, wie alle die Welt positiv mitgestalten können. Interaktionsmöglichkeiten machen die Besucher*innen zu aktiven Teilnehmer*innen an gesellschaftlichen Veränderungsprozessen.

Ermöglicht wird diese Veranstaltung durch das ehrenamtliche Engagement von über 200 Supportern, die sich das ganze Jahr über mit der Konzeption, Planung und Durchführung der Millerntor Gallery beschäftigen. Die Musiker*innen und Kulturschaffenden stiften ihre Gage für sauberes Wasser und lassen das Festival somit zu einem Social Event werden.

Die Millerntor Gallery unterstützt als Social Business die Arbeit und Wasserprojekte von Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. Gleichzeitig fördern wir kreativen Freiraum für eine bunte Welt. Wir stehen für freien Zugang zu Kunst & Wasser!

Viva con Agua

Viva con Agua ist ein internationales Netzwerk von Menschen und Organisationen, das sich für einen menschenwürdigen Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung einsetzt. 

w.a.s.h

Die Bereitstellung von Wasser in ausreichender Menge und Qualität, das den Bedürfnissen privater Haushalte, der Landwirtschaft, Industrie und der Umwelt gerecht wird, wird weltweit zu einer immer größeren Herausforderung.

Wiederum sind es die ökonomisch schwächsten Bevölkerungsteile der Erde, die am meisten unter der zunehmenden Verknappung der Ressource Wasser zu leiden haben, weshalb vor allem Menschen in den Ländern des Globalen Südens betroffen sind. Weltweit leben 2,382 Milliarden Personen ohne sanitäre Grundversorgung, was rund 30 % der Weltbevölkerung sind. Rund 663 Millionen Menschen, damit rund 9% der Weltbevölkerung, haben keinen zuverlässigen Zugang zu sauberem Wasser.

Mangelnder oder gänzlich fehlender Gewässerschutz, unzureichende sanitäre Versorgung, die Einleitung von gewerblichen und landwirtschaftlichen Schadstoffen, eine Übernutzung bestehender Wasserressourcen, aber insbesondere auch durch Klimawandel bedingte Extremwetterereignisse, sind Ursachen für die Verunreinigung und Verknappung von natürlichen Wasserressourcen.

Hinzu kommen Krankheiten, die durch fäkal verunreinigtes Wasser verursacht werden. So sterben jährlich 1,9 Millionen Menschen an wasserbedingten Durchfallerkrankungen.

Die global zunehmenden Probleme im Wasser-, Sanitär- und Hygienebereich (WASH) werden bei unserem Partner Welthungerhilfe als zentrale Herausforderung verstanden, um im Kampf gegen Hunger und Armut weiter zu kommen.

Über den verbesserten Zugang zu Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung werden als Entwicklungsoberziele die Verbesserung des Gesundheitszustandes der Zielgruppen, ihre wirtschaftliche Situation aber 

auch die Verbesserung der Umweltbedingungen in der Projektregion angestrebt.

Der Sektor hat eine starke technische Ausrichtung und umfasst in allen 3 Entwicklungsphasen (Nothilfe, Wiederaufbau, Entwicklungszusammenarbeit) die 

--> Erschließung, Speicherung, Verteilung und Aufbereitung von Trinkwasser aus Grund- und Oberflächen- und Regenwassersystemen

--> Aspekte der Siedlungs- und Haushaltshygiene

--> sowie Maßnahmen zur nachhaltigen Verankerung von Dienstleistungen im Wasser und Sanitärbereich in lokalen Strukturen (Gemeinden, lokale Administration, politische Strukturen, Privatwirtschaft). 

Letzteres umfasst, unter dem Oberbegriff "Water Governance" den Aufbau, die Beratung und die Vernetzung von Institutionen, Wissensmanagement, Sensibilisierungskampagnen und die Gründung, Entwicklung bzw. Unterstützung von Wasserkomitees. 

Schulungen in Instandhaltung und Anlagenwartung sind fester Bestandteil von allen WASH-Maßnahmen der Welthungerhilfe.

Zunehmend an Bedeutung gewinnen Trainings- und Sensibilisierungsmaßnahmen in den Querschnittsbereichen Gender, Katastrophen-Risiko-Minimierung und Umwelt, um die Maßnahmen nachhaltig und wirkungsorientiert auszurichten. 

Durch die Berücksichtigung des Prinzips des integrierten Wasser- Ressourcen-Management (IWRM) wird eine nachhaltige Bewirtschaftung der miteinander in Wechselwirkung stehenden oberirdischen Gewässer und der Grundwasserleiter angestrebt. Dies sichert die soziale und wirtschaftliche Entwicklung und die Funktionsfähigkeit lebenswichtiger Ökosysteme. 

Die Welthungerhilfe führt derzeit 30 Projekte im WASH-Sektor mit einem Gesamtvolumen von 20 Millionen Euro durch. Regionaler Schwerpunkt ist der ländliche Raum im südlichen und östlichen Afrika. Insgesamt profitieren rund 1 Million Menschen von Maßnahmen zur Rehabilitierung und Neuerrichtung von Trinkwasserversorgungsanlagen. 

Sanitäre Grundversorgung und Trinkwasserhygiene gehören bei allen Wasserprojekten mit dazu:

Durch den Bau von Toilettenanlagen und Handwascheinrichtungen an Grundschulen im ländlichen Raum Afrikas und Asiens setzt sich die Welthungerhilfe dafür ein, dass ein verbessertes Hygieneverhalten schon möglichst früh in der Erziehung verankert wird. 

Regional angepasste Lösungen und kulturelle Akzeptanz sind wesentliche Voraussetzungen dafür, dass die Trinkwasserversorgungsanlagen und sanitären Einrichtungen auch genutzt werden.

Intensive Aufklärungsarbeit und Hygieneschulung in den Dörfern gehören dabei zu den Hauptaufgaben. Nur wenn die problematischen Zusammenhänge zwischen fäkalen Verunreinigungen von Trinkwasser und Nahrungsmitteln einerseits, und Durchfallerkrankungen andererseits verstanden werden, wird es über eine Änderung des Verhaltens letztendlich gelingen die hohe Kindersterblichkeit durch verschmutztes Wasser weltweit zu verringern. 

(Quelle: Welthungerhilfe, Februar 2011) 

FC St. Pauli

Viva con Agua ist eng verwurzelt mit dem FC Sankt Pauli, die Millerntor Gallery ist dort geboren. Es ist ein gemeinsames Projekt mit dem Fußballverein, der die komplette Infrastruktur kostenfrei zur Verfügung stellt sowie mit Wo/Men-Power supportet. Mittlerweile gibt es auch die Serie der

Heimspielprints als weiteres gemeinsames Projekt: handgefertigte und auf 100 Stück limitierte Siebdrucke, von Künstler*innen zu jedem Saisonspiel am Millerntor gestaltet. Die Gewinne werden gedrittelt: VCAA, FCSP, Künstler*in. Das Millerntor ist die Heimat, die Base. Ohne den Verein und das FCSP-Netzwerk gäbe es keine MTG.